Protokolle sind selten der Grund, warum Menschen gerne in Meetings sitzen. Sie sind aber genau der Teil, der nachher entscheidet, ob ein Gespräch Folgen hat: Aufgaben, Entscheide, offene Punkte, Kontext.
Am 23. Juni 2026 hat das St. Galler Tagblatt über Meeting Metrics geschrieben. Enes durfte mit Journalist Kaspar Enz darüber sprechen, wie KI heute bereits eine konkrete Aufgabe im Arbeitsalltag übernimmt: Sitzungen dokumentieren und daraus nutzbare Unterlagen machen.
Warum Protokolle ein guter KI-Use-Case sind
Viele KI-Demos bleiben abstrakt. Protokollführung ist anders. Jede Organisation kennt das Problem: Jemand muss zuhören, mitschreiben, nachbereiten, Aufgaben herausziehen und später wiederfinden, was entschieden wurde.
Genau dort kann KI helfen, ohne gleich ganze Prozesse umzubauen. Wenn eine Sitzung sauber transkribiert, zusammengefasst und strukturiert wird, entsteht weniger Reibung nach dem Meeting. Entscheidungen gehen nicht verloren. Aufgaben werden klarer. Wissen bleibt auffindbar.
Das ersetzt nicht das Gespräch. Es sorgt dafür, dass aus dem Gespräch mehr wird als eine Erinnerung im Kalender.
Was Meeting Metrics macht
Meeting Metrics nimmt Meetings auf, transkribiert sie und erkennt verschiedene Sprecher. Die App versteht auch Schweizerdeutsch und erstellt daraus Zusammenfassungen, Protokolle, Aufgaben, Entscheide oder weiterführende Dokumente wie Projektskizzen und Offerten.
Wichtig ist dabei nicht nur die Transkription. Der eigentliche Nutzen entsteht danach: Aus einem langen Gespräch wird eine strukturierte Grundlage, mit der ein Team weiterarbeiten kann.
Für viele Unternehmen, Verwaltungen, Vereine oder Teams ist das ein praktischer Einstieg in KI. Nicht, weil es spektakulär klingt. Sondern weil es eine mühsame Aufgabe löst, die immer wieder vorkommt.
KI soll Arbeit abnehmen, nicht Menschen ersetzen
Im Gespräch mit dem Tagblatt ging es auch darum, wie KI die Arbeit in Start-ups und bestehenden Unternehmen verändert. Für uns ist der wichtigste Punkt einfach: KI soll Menschen nicht ersetzen, sondern repetitive Arbeit abnehmen.
Bei Meetings heisst das: weniger Zeit für Nachbearbeitung, mehr Fokus auf das Gespräch selbst und auf die Umsetzung danach. Die Qualität steigt nicht automatisch, nur weil KI beteiligt ist. Sie steigt dann, wenn die Ergebnisse verständlich, überprüfbar und im Alltag wirklich brauchbar sind.
Was der Artikel zeigt
Der Tagblatt-Artikel ordnet Meeting Metrics in eine grössere Entwicklung ein: KI hilft nicht nur grossen Firmen, sondern auch jungen Unternehmen und kleineren Teams, Ideen schneller umzusetzen und konkrete Aufgaben besser zu lösen.
Das passt zu unserer Erfahrung bei Emini Arts und Meeting Metrics. Der Fortschritt entsteht nicht dort, wo KI möglichst laut angekündigt wird. Er entsteht dort, wo sie eine klare Aufgabe übernimmt und Menschen dadurch bessere Arbeit machen können.
Danke an Kaspar Enz und das St. Galler Tagblatt für den Austausch und den Artikel.