Plattformen & SaaS / Websites & CMS
Pontimo
Pontimo verbindet einen präzisen Markenauftritt mit einer geschlossenen Plattform für Investorenregistrierung, Angebotszugang und strukturierte Immobilientransaktionen.
Apps & Portale / Speziallösungen
eMMa ist ein medizinisches Meldesystem für kantonale Gesundheitsämter. Die Anwendung standardisiert die Bearbeitung meldepflichtiger Infektionskrankheiten, ersetzt E-Mail- und Excel-basierte Abläufe und ist in St. Gallen, Zürich und Solothurn mit HIN-Anbindung im Einsatz.
Kunde
Kantonsarztämter St. Gallen, Zürich und Solothurn
Jahr
2021 – heute
Leistungen
Konzeption, UX/UI, Frontend, Backend, Datenmodell, Schnittstellen & Betrieb
Bild und Video mit Hilfe von KI erstellt.
eMMa steht für elektronische Meldungen und Massnahmen zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten und wurde als Fachsystem für kantonale Gesundheitsämter entwickelt.
Labore analysieren Proben von Ärzten oder Spitälern und melden positive Befunde an das Kantonsarztamt. Von dort aus müssen weitere Informationen eingeholt, Fälle bearbeitet und je nach Krankheit zusätzliche Massnahmen ausgelöst werden. Vor eMMa liefen diese Prozesse oft über E-Mail-Postfächer, PDFs und manuelle Statusführung in Excel. Mit eMMa entstand eine zentrale Fallführung mit definierten Abläufen, klaren Statusübergängen und sicherer Kommunikation.
eMMa ist nicht nur ein digitales Postfach, sondern ein Fachsystem für die strukturierte Bearbeitung meldepflichtiger Fälle.
Alle Fälle werden an einem Ort erfasst, im richtigen Status geführt und nach einem definierten Prozess bearbeitet.
Ärzte erhalten strukturierte Anfragen per E-Mail, vervollständigen die nötigen Informationen und liefern diese sicher in den Prozess zurück.
Je nach Krankheit greifen unterschiedliche Anforderungen, Fristen und Massnahmen. Diese Logik ist im System strukturiert abgebildet.
Neben eingehenden Laborbefunden per PDF verarbeitet eMMa auch Meldungen über die ISM-Anbindung zum BAG-Meldesystem.
Die Komplexität lag weniger in einem einzelnen Interface, sondern in sicheren Prozessen und in der Anbindung an bestehende Kommunikations- und Meldestrukturen.
Sichere Prozesse in einem sensiblen Fachbereich
Meldungen, ärztliche Rückfragen und weitere Massnahmen mussten nachvollziehbar, verlässlich und datensensibel abgewickelt werden.
Integration statt kompletter Systemwechsel
Externe Stellen sollten möglichst wenig an ihren bestehenden Abläufen ändern müssen, obwohl intern ein deutlich strukturierterer Prozess entstehen sollte.
Verschiedene Eingangskanäle und Datenquellen
Das System musste sowohl PDF-basierte Meldungen aus Postfächern als auch strukturierte Meldungen über bestehende Schnittstellen zusammenführen.
Kantonsübergreifende Nutzbarkeit
eMMa wurde zunächst mit St. Gallen konzipiert, musste aber auch für weitere Kantone mit ihren jeweiligen Anforderungen tragfähig sein.
Das System wurde zuerst mit dem Gesundheitsdepartement St. Gallen konzipiert und später auf weitere Nutzerkantone erweitert.
Heute ist eMMa in St. Gallen, Zürich und Solothurn im Einsatz. Daraus entstand ein kantonsübergreifendes Setup mit wiederkehrender Abstimmung über Betrieb und Weiterentwicklung. Für uns war das Projekt deshalb nicht nur eine technische Umsetzung, sondern auch der Aufbau eines stabilen Produkts für mehrere Behörden mit gemeinsamer Fachlogik und klaren Integrationspunkten.
eMMa bringt sichere und effizientere Prozesse in einen sensiblen Fachbereich: Fallführung, Kommunikation und Meldelogik laufen zentral, nachvollziehbar und standardisiert statt über Postfächer und manuelle Listen.
3
Kantone im produktiven Einsatz
56
Überwachte meldepflichtige Krankheiten
HIN
Sichere Kommunikation mit Ärzten
ISM
Anbindung an das BAG-Meldesystem